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Berufsorientierungstage 2012
Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Schule lernten ihre Stärken und Schwächen einzuschätzen – unterstützt durch „Zukunft fördern“, einer Gemeinschaftsinitiative zur vertieften Berufsorientierung NRW des Landes NRW und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit
Der überraschende Wintereinbruch konnte den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 sowie ihren Klassenlehrerinnen, Fr. Gorski und Fr. Quentmeier, den Spaß nicht verderben. Denn den hatten alle Beteiligten im Matthias- Claudius-Haus in Eversberg, einem Tagungshaus mitten im Wald. Nachtwanderung, Klettern im Tief- und Hochseilgarten und verschiedenste Gruppenaufgaben drinnen und draußen ließen keine Langeweile aufkommen. Die Berufsorientierungstage markieren für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 den Einstieg in die Berufsorientierung, die in der Oberstufe unserer Schule immer mehr in Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit rückt.
In Eversberg konnten die Jugendlichen durch die abenteuerpädagogischen Angebote konkrete Grenzerfahrungen machen und eigene Schwächen und Stärken erleben. Angeleitet wurden sie von erfahrenen und qualifizierten Betreuern der Seilschaft Arnsberg. Die praktischen, körperlichen Herausforderungen hatten einen hohen Aufforderungscharakter und waren für alle Beteiligten hochmotivierend.
Ein wesentlicher Bestandteil der Aktionen war die Reflektion in der Gruppe und in Einzelgeprächen. Was kann ich gut? Wo brauche ich Hilfe? Was mache ich, wenn ich unsicher bin oder Angst bekomme? Wie kann ich helfen? Wie kann ich ein Problem gemeinsam lösen? Mit diesen und anderen Fragen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder konfrontiert. Fragen, die auch bei der Berufswahl und im späteren Berufsleben relevant sind. In den Nachbesprechungen übten die Jugendlichen, eigene Erfahrungen in der Gruppe zu verbalisieren und zu reflektieren. Hierbei wurden sie professionell von den Mitarbeitern der Seilschaft und den Klassenlehrerinnen angeleitet.
Klaus van der Straeten, Schulleiter an der Elisabeth-Schule, erklärt die Vorteile des Angebots: „Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre individuellen Stärken und Schwächen zu erkennen. Hierbei leisten die Berufsorientierungstage als ein Mosaikstein der vertieften Berufsorientierung eine wichtige Hilfe, indem sie die Reflexionsfähigkeit unserer Jugendlichen spürbar erhöhen – ein wichtiger Schritt in Richtung Berufswahlkompetenz.“ Mithilfe der externen Partner und der Lehrkräfte erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler im Verlaufe der Berufsorientierung ein individuelles Profil, das mit den Chancen und Perspektiven in der Berufswelt abgeglichen wird. In der weiteren Berufsorientierung unterstützen Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Meschede immer wieder diesen Prozess durch Beratung und vielfältige Informationen über den Arbeitsmarkt der Region.
Möglich werden die Berufsorientierungstage an der Elisabeth-Schule durch 3000 Euro Fördermittel von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und mit weiteren Geldern des NRW Schulministeriums. Die Berufsorientierungstage ist Teil des schulinternen Curriculums der Elisabeth-Schule und ergänzt zielgruppenspezifisch den schulischen Prozess der Berufsorientierung.
Die Tatsache, dass alle Schülerinnen und Schüler trotz Schnee und Kälte an den Outdoor- Aktionen ohne zu murren teilgenommen haben und die vielen positiven Rückmeldungen belegen, dass die Berufsorientierungstage auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg waren.
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